2015/04/12

Rezept: Bärlauch-Ricotta-Taschen

Es ist Bärlauchzeit! Ich bin ein großer Fan der Blätter mit Knoblaucharoma und habe mich mit dieser Zutat an einer Abwandlung eines Rezepts meiner Mutter versucht. Den Bärlauch habe ich übrigens nicht gekauft sondern selbst gepflückt. Dieses schmackhafte Frühlingskraut wächst wild und mit etwas Aufmerksamkeit bemerkt man beim Spazieren gehen am Waldrand diesen eindeutigen Geruch des 'wilden Knoblauchs'. Wer ihn früh genug pflückt, braucht auch keine Angst vor Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen wie z.B. dem Maiglöckchen haben. 




Zutaten für den Teig:

250 g Dinkelmehl
etwas Salz
2 EL Öl
1 Ei
100 ml Wasser

etwas Mehl zum Ausarbeiten


Zutaten für die Füllung:

25 g frischer Bärlauch
50 g Frischkäse Natur
50 g Ricotta


ergibt 3-4 Portionen





Die Zubereitung:

1) Bärlauch waschen, trocken tupfen und grob hacken. Frischkäse und Ricotta vermischen und etwas salzen. Bärlauch darunter rühren und kühl stellen.

2) Mehl in eine große Schüssel geben und eine kräftige Prise Salz dazugeben. 2 EL Öl und ein Ei zum Mehl geben und nach und nach das Wasser nach Gefühl einrühren, etwa 100 ml. Mit den Händen zu einem glatten Teig verrühren.

3) Einen großen Topf Wasser zum Kochen bringen.

4) Auf der bemehlten Arbeitsfläche kneten und ausrollen, ca. einen halben Zentimeter dick. Mit einem Ausstecher oder mit Hilfe eines Glases runde Stücke ausstechen, einen Klecks der Frischkäse-Ricotta-Masse in die Mitte setzen und mit Hilfe einer Gabel und den Fingern gut verschließen.

Ich verwende dafür den 'Klapp 3' von Tupperware. Damit geht Ausstechen, Füllen und Verschließen ganz schnell und einfach.

5) Die Teigtaschen vorsichtig ins kochende Wasser geben und auf mittlerer Hitze so lange kochen, bis sie oben schwimmen.

6) Butter in einer Pfanne schmelzen, die Teigtaschen aus dem Kochwasser heben und im Butter von beiden Seiten kurz knusprig anbraten.

7) Die Bärlauch-Ricotta-Taschen mit etwas Balsamico-Glace beträufeln und mit Salat servieren.







Zugegeben, optisch ist dieses Gericht kein Highlight, geschmacklich dafür aber umso mehr!

Der Nudelteig kann übrigens unterschiedlich gefüllt werden, aus meiner Kindheit kenne ich dieses Rezept als Suppeneinlage mit einer Füllung aus Butter und Weizengrieß.





Den Rest des Bärlauchs werde ich zu einem Pesto nach dem Rezept von Mia (Kuechenchaotin) verarbeitet. Die dünnen Bärlauchblätter werden relativ rasch weich, als Pesto verarbeitet bleibt Bärlauch länger haltbar.

Alles Liebe, Maria

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